Unterkatz


Pfarrerin Birgit Molin
Dörrensolzer Str. 13
98634 Unterkatz

Fon 036940 - 50362
Fax 036940 - 50302

pfarramt.unterkatz@web.de

 

Informationen zu Gemeinde und Kirche:

Die Pfarrei Unterkatz ist eine sogenannte Urpfarrei, also schon bald nach der Christianisierung im ausgehenden 8.Jahrhundert entstanden. Zur Pfarrei gehörten sowohl die an dem Katzabach gelegenen Streusiedlung der jetzigen Dörfer Oberkatz, Unterkatz mit seinen Wustungen Reifendorf und Dörrensolz, Wahns und Mehmels als auch Stepfershausen.

Auf dem Ölhauck (= Steinhügel) in Dörrensolz soll in sehr frühen Zeiten eine Taufkapelle gestanden haben. Man weiß heute noch von einem Mönchsweg, der vom Wilhelmiterkloster Sinnershausen bei Hümpfershausen bis nach Dörrensolz führte, was die Annahme unterstreicht. Wilhelmitermönche sollen damals Kapellendienst in Dörrensolz verrichtet haben. Aus der Streusiedlung entlang der Katza entstanden mit der Christianisierung Kirchdörfer, 874 erstmals als "Katzaha" urkundlich erwähnt. Im 11. Jahrhundert wurden die Holzkirchen durch Steinkirchen ersetzt.

Nach Einführung der Reformation 1544 wurde bei der Visitation 1555  entschieden, dass Stepfershausen eine eigene Pfarrstelle erhält und Mehmels zu Solz, der Nachbarpfarrei geschlagen werden soll. So verkleinerte sich die Pfarrei Unterkatz. Im 30jährigen Krieg gab es in den Dörfern große Menschenverluste und Zerstörungen. Die Gemeinden waren beinahe ausgestorben und erholten sich nur sehr langsam.

Mit der Einführung der Reformation wurden die Dörfer vollständig evangelisch. Nach dem 2.Weltkrieg kamen einige Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten hier her, von welchen die meisten katholisch waren. Viele alte Traditionen brachen nach den beiden Diktaturen des 20.Jahrhunderts zusammen. Aber eine gewisse stabile Kirchlichkeit hat sich erhalten. Seit dem Jahre 2000 gehört die Kirchgemeinde Solz zu unserem Kirchspiel.

 

Die Kirche zu Unterkatz ist die Hauptkirche im Kirchspiel und fasst weit über 300 Leute. Sie ist eine Wehrkirche mit Mauerumwehrung, welche auch das alte Pfarrhaus, den ehemaligen Friedhof und das frühere Schulgebäude umfasst.

Ihre Orgel ist die älteste Dorfkirchenorgel in Südwestthüringen, deren älteste Substanz auf das Jahr 1656 zurückgeht. Mit ihren eigenartigen Fratzen im Prospekt ist sie eigentlich ein Kleinod.

Zum Erstaunen des Besuchers macht die Kirche innen einen weitaus freundlicheren Eindruck, als es von außen zunächst scheint. Hell, schlicht, manches ein wenig grob gearbeitet, aber schön.

Eindrucksvoll die hölzerne Mosefigur, welche die Kanzel mit ihren kleinen Apostelfiguren trägt.

Autor: Pfarrer Manfred Greinke

 

Gemeindegliederzahlen:

(Stand: 31.12.2010)

  • Unterkatz: 297

  • Oberkatz: 170

  • Wahns: 223

  • Solz:137

 

 

 

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Dez 17 Adventsmusik im Kerzenschein
Meiningen, So. 17.12.17
17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Dez 25 Kantatengottesdienst Weihnachtsoratorium Teil 1
Meiningen, Mo. 25.12.17
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Dez 26 Kantatengottesdienst Weihnachtsoratorium Teil 2
Meiningen, Di. 26.12.17
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Dez 31 Kantatengottesdienst Weihnachtsoratorium Teil 3
Meiningen, So. 31.12.17
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Jan 1 Kantatengottesdienst Weihnachtsoratorium Teil 4
Meiningen, Mo. 01.01.18
11:00 Uhr bis 12:30 Uhr

 

Losung & Lehrtext

16.12.2017
Weh denen, die Unheil planen, weil sie die Macht haben! Jesus rief sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein.
Micha 2,1 Markus 10,42-43

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