Christliche Patientenvorsorge

Viele Menschen blicken mit Sorge auf das Ende ihres Lebens.
Manchmal sind es eine bestehende Krankheit oder hohes Alter,
manchmal die Furcht vor einem Unfall oder einer plötzlich auftretenden
Erkrankung, die sie fragen lassen:

  • Werden am Ende meines Lebens Menschen bei mir sein, mir beistehen und Kraft geben?
  • Werde ich zu Hause sterben können oder wird man mich ins Krankenhaus bringen?
  • Werde ich unter starken Schmerzen leiden?
  • Werde ich noch selbst bestimmen können, welche medizinischen Behandlungen an mir vorgenommen werden sollen und welche nicht ?

So schwer es ist, sich mit der eigenen Sterblichkeit und den damit
verbundenen Fragen auseinanderzusetzen, so sinnvoll ist es, ihnen nicht auszuweichen.

Die Handreichung Christliche Patientenvorsorge durch Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Behandlungswünsche und Patientenverfügung
und das darin enthaltenen Formular möchte eine Hilfestellung geben:

Sie möchte dazu anregen, sich mit dem Sterben und den eigenen
Wünschen im Umgang mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung zu
befassen. Sie möchte dazu beitragen, den Dialog zwischen der
Ärzteschaft, dem Pflegepersonal, der Krankenhausseelsorge, den
Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen über die
verschiedenen Möglichkeiten der Patientenvorsorge zu intensivieren.

Die Verfasser hoffen, damit einen Weg zwischen unzumutbarer
Lebensverlängerung und nicht verantwortbarer Lebensverkürzung
aufzuzeigen.

Die Christliche Patientenvorsorge berücksichtigt theologisch-
ethische Aspekte eines christlichen Umgangs mit dem Ende
des irdischen Lebens und erläutert die wichtigsten juristischen
Gesichtspunkte.

Die vorliegende Handreichung mit ihrem Formular ist eine
Überarbeitung der 1999 in erster und 2003 in zweiter Auflage
veröffentlichten christlichen Patientenverfügung, die sich einer
außerordentlich großen Nachfrage erfreute. Die erneute
Überarbeitung wurde notwendig durch das am 1. September
2009 in Kraft getretene »Dritte Gesetz zur Änderung des
Betreuungsrechts«.

Das Dokument wurde gemeinsam von der Deutschen
Bischofskonferenz und vom Rat der Evangelischen Kirche
in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit zahlreichen
Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) erarbeitet und
2011 veröffentlicht.

Im Internet finden Sie das Dokument unter
http://www.ekd.de/download/patientenvorsorge.pdf

Im Kirchenkreis Meiningen können Sie die Christliche
Patientenvorsorge über das Büro des Kirchenkreises
Evangelischer Kirchenkreis Meiningen, Neu-Ulmer-Straße 25b, 98617 Meiningen Fon 03693 - 840923 erhalten.

Bei Fragen berät Sie gerne der Kirchenkreissozialarbeiter Marc Scheidig. Auch die Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises sind gerne zum Gespräch bereit.


 

 

Okt 21 Gott und Mensch in der Mystik Meister Eckharts und Martin Luthers
99869 Wangenheim b. Hochheim/ Gotha, Sa. 21.10.17
09:00 Uhr
bis 22.10.17
12:00 Uhr
Okt 28 17 - Sekunden - Gebet
überall, Sa. 28.10.17
18:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Okt 31 Kantatengottesdienst "Ein feste Burg ist unser Gott"
Meiningen, Di. 31.10.17
10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Okt 31 Reformationstag
Möhra, Di. 31.10.17
11:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Okt 31 Musikalischer Gottesdienst zum Reformationstag
Grabfeld OT Bibra, Di. 31.10.17
15:00 Uhr bis 16:30 Uhr

 

Losung & Lehrtext

22.10.2017
Mach dich auf und handle! Und der HERR möge mit dir sein! Simon Petrus sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.
1.Chronik 22,16 Lukas 5,5

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